Methoden und Ansätze meiner Arbeit

Wenn Sie sich für die Hintergründe meiner Arbeitsweise interessieren, finden Sie hier kurze Erläuterungen zu den Ansätzen und Methoden.

PEP® (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie)

Warum arbeite ich mit PEP®?

Nicht alles, was Menschen belastet, lässt sich allein durch Nachdenken verändern. Manche Gefühle sitzen tief und zeigen sich gleichzeitig im Körper – zum Beispiel als Anspannung, innere Unruhe oder dem Gefühl, innerlich blockiert zu sein. Belastende Erfahrungen können sich auch im Nervensystem widerspiegeln – beispielsweise in innerer Unruhe, anhaltender Anspannung oder dem Gefühl, ständig unter Druck zu stehen.

PEP® ergänzt das Gespräch um einen körperorientierten Zugang und kann helfen, belastende Gefühle bewusster wahrzunehmen und zu verändern. Deshalb nutze ich diese Methode, wenn sie zum Anliegen passt.

Was ist PEP®?

PEP® wurde von dem Psychiater und Psychotherapeuten Dr. Michael Bohne entwickelt. Die Methode verbindet Gespräch, Körperwahrnehmung und einfache Übungen miteinander. Bekannt geworden ist sie vor allem durch das sanfte Klopfen bestimmter Körperpunkte. Diese Stimulation ist jedoch nur ein Teil der Methode.

Im Mittelpunkt steht die Frage, was einen Menschen im Moment daran hindert, wieder handlungsfähig zu werden. Gemeinsam schauen wir auf belastende Gefühle, innere Überzeugungen und festgefahrene Muster. Die Übungen können dabei helfen, mehr Abstand zu gewinnen und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Wobei kann PEP® hilfreich sein?

PEP® kann beispielsweise unterstützen,

Was schätze ich besonders an PEP®?

Mich überzeugt, dass PEP® den Blick auch auf die vorhandenen Fähigkeiten und Möglichkeiten eines Menschen richtet.

Die Methode verbindet Klarheit mit Leichtigkeit und ermöglicht oft einen anderen Zugang zu belastenden Situationen. Viele Menschen erleben, dass sie wieder mehr Einfluss auf ihr eigenes Erleben gewinnen und neue Handlungsmöglichkeiten entdecken. Genau diese Erfahrung von Selbstwirksamkeit ist für mich ein wichtiger Bestandteil nachhaltiger Veränderung.

Ich bin zertifizierte Anwenderin der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie (PEP®) nach Dr. Michael Bohne.

NARM

Warum orientiere ich mich an den Prinzipien von NARM?

Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens Wege, mit belastenden Erfahrungen umzugehen. Viele dieser Schutzstrategien waren einmal sinnvoll. Manchmal wirken sie jedoch weiter, obwohl sie heute nicht mehr hilfreich sind.

Die Prinzipien von NARM helfen mir, solche Zusammenhänge besser zu verstehen. Sie ergänzen meine Arbeitsweise um einen traumasensiblen Blick insbesondere auf frühe Beziehungserfahrungen und Formen von Entwicklungstrauma – und darauf, wie sie unser heutiges Erleben beeinflussen können.

Was ist NARM?

NARM® (NeuroAffektive Relational Model) ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der von Dr. Laurence Heller entwickelt wurde. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie frühe Erfahrungen mit Bindung und Beziehungen unser Erleben, unsere Gefühle und unser Verhalten bis heute prägen können.

Dabei richtet sich der Blick nicht in erster Linie auf die Vergangenheit. Entscheidend ist vielmehr, wie sich diese Erfahrungen heute im Erleben, in Beziehungen oder im Umgang mit sich selbst zeigen – und welche neuen Möglichkeiten daraus entstehen können.

Wobei können die Prinzipien von NARM hilfreich sein?

Sie können hilfreich sein,

Die Prinzipien dieses Ansatzes fließen – dort, wo sie sinnvoll sind – in meine Begleitung ein.

Was schätze ich daran besonders?

Besonders schätze ich den respektvollen Blick auf den Menschen.

Die Prinzipien von NARM laden dazu ein, belastende Muster nicht als persönliches Versagen zu verstehen, sondern als nachvollziehbare Strategien, die einmal hilfreich waren. Allein dieses Verstehen eröffnet häufig neue Möglichkeiten, den eigenen Handlungsspielraum wieder bewusster wahrzunehmen und zu nutzen.

Traumasensibles Arbeiten

Warum ist mir traumasensibles Arbeiten wichtig?

Belastende Erfahrungen können Spuren hinterlassen, die oft lange unbemerkt bleiben. Sie zeigen sich nicht nur in Erinnerungen, sondern auch darin, wie wir uns selbst erleben, Beziehungen gestalten oder auf Stress reagieren.

Eine traumasensible Haltung hilft mir, solche Zusammenhänge achtsam wahrzunehmen und Menschen mit ihrem Erleben ernst zu nehmen – ohne vorschnell zu bewerten oder zu interpretieren.

Was bedeutet traumasensibles Arbeiten?

Traumasensibles Arbeiten ist vor allem eine Haltung. Sie prägt die Art und Weise, wie ich Menschen begegne, Gespräche gestalte und Veränderungsprozesse begleite. Sie orientiert sich daran, dass jeder Mensch gute Gründe für sein Erleben und Verhalten hat.

Statt zu fragen: „Was stimmt mit Ihnen nicht?“ geht es darum zu verstehen: „Was haben Sie erlebt – und welche Strategien haben Ihnen geholfen, damit umzugehen?“

Dabei stehen Sicherheit, Selbstbestimmung und das individuelle Tempo im Mittelpunkt. Nicht mit dem Ziel, belastende Erfahrungen möglichst schnell zu bearbeiten, sondern einen sicheren Rahmen zu schaffen, in dem Entwicklung möglich werden kann.

Wobei kann eine traumasensible Begleitung hilfreich sein?

Sie kann hilfreich sein,

Nicht jedes Anliegen hat mit einem Trauma zu tun. Diese Haltung kann dennoch dazu beitragen, Veränderungen behutsam und nachhaltig zu begleiten.

Was schätze ich daran besonders?

Für mich zeigt sich, dass dieser Blick auf einen Menschen nicht auf seine Belastungen reduziert.

Sie schafft einen Rahmen, in dem Entwicklung möglich werden kann – mit Respekt vor der eigenen Geschichte und mit Vertrauen in die vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen jedes Menschen.